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Ausführliches Wetter für Güstrow!
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  10 MINUTEN FÜR

Jens Ackermann hat unter anderem schon im Schlosshotel in Groß Plasten als Chef de Cuisine gearbeitet, war bei „Feinkost Käfer" in München beschäftigt und hat auch für den Deutschen Bundestag am Herd gestanden. Der Vollblutkoch betreut heute viele kulinarische Aktionen der Müritzfischer wie die „Warener Kulinale", die „Grüne Woche" in Berlin oder die „Müritzfischtage".

Jens Ackermann liebt den Fisch in all seinen Formen und entwickelt für die Müritzfischer neue Produkte für ihr „Fischkaufhaus" und Gerichte für die heimische Gastronomie. Dabei setzt er vor allem auf regionale Produkte.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Mehr Infos: www.10G-guestrow.de

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Mittwoch 07.02.2018 | 19.00 Uhr | Restaurant Verve, Hansenstraße

 

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Zwischen den Ortschaften Schwiggerow und Hoppenrade inmitten eines Zugvogelrastplatzes wird die Errichtung von Windkraftanlagen geplant. Eine Bürgerinitiative der Gemeinde Hoppenrade versucht, sich gegen diesen Bau zu wehren. Für ein klares Nein stehen die im Dunkeln weit leuchtenden roten N‘s, die an vielen Häusern angebracht sind. Warum Einwohner der Gemeinde Hoppenrade gegen die Errichtung der Windkraftanlagen sind, erläuterten bei einem Frühstück Angelika Schindler-Scholz und Ulf Markgraf.

thema: Im Gespräch sind drei Windräder mit einer Höhe von über 200 Metern zwischen den Ortslagen Hoppenrade und Schwiggerow. Seit wann wissen Sie von der Planung? Was spricht für Sie gegen die Bebauung an dem geplanten Standort?

Ulf Markgraf: 2014 hörten wir erstmalig davon und seitdem sind wir auch aktiv. Der Standort umfasst 40 Hektar. Gegen den Standort spricht, dass dort riesige Windräder viel zu dicht an unseren Häusern gebaut werden sollen. In einer absolut schützenswerten Landschaft, direkt neben einem Naturschutzgebiet und im Umfeld von unzähligen Seeadlern, Fischadlern und Rotmilanen. In dem Planungsgebiet gibt es außerdem eine Überschneidung mit einem gesetzlich geschützten Geotop, so dass die vorgeschriebene Mindestgröße von 35 Hektar gar nicht ausreichen wird. Man muss dazu sagen, dass wir keine Windkraftgegner sind, sondern gegen grobe Mißstände bei der Umsetzung der Energiewende protestieren. Wenn sich Anwohner zum Beispiel gegen zu geringe Abstände, zu viele oder zu gigantische Windräder wehren wollen, dann können sie eigentlich nur ein paar geschützte Greifvögel und ein paar Fledermäuse in die Waagschale werfen, alle anderen Argumente gelten nicht. Kurz gesagt: ein Goldhamster kann den Bau verhindern, Menschen hingegen nicht.

thema: In den Diskussionen taucht immer wieder das Wort „Zielabweichungsverfahren" auf. Was bedeutet das?

Ulf Markgraf: Mit einem Zielabweichungsverfahren können Ausnahmegenehmigungen für einzelne Windräder erteilt werden, wenn sie angeblich für Forschungszwecke benötigt werden. Es ist die weit offene Hintertür, durch die Windkraftbetreiber auch an eigentlich ungeeigneten Standorten eine Baugenehmigung erhalten können.

Angelika Schindler-Scholz: Wir wollen nicht zwischen Industrieanlagen leben, die so hoch sind wie die Kuppel vom Berliner Fernsehturm!  Das Problem: je höher und stärker die Anlagen, umso größer ist die Schallbelastung, welcher man ständig ausgesetzt ist. Der Infraschall wird im derzeit praktizierten Genehmigungsverfahren überhaupt nicht berücksichtigt, da veraltete Messmethoden zur Anwendung kommen. Mehrere Windkraftanlagen verstärken durch Überlagerung noch den Schall und Infraschall.

thema: Was bedeutet das für die Anwohner?

Angelika Schindler-Scholz:  Schon seit Jahren warnen Wissenschaftler vor den Gefahren des technisch erzeugten Infraschalls. Weltweit gibt es wissenschaftliche Studien, die belegen, dass durch Infraschall Stressreaktionen erzeugt werden, die u.a. zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Tinnitus, Schwindel, Seh-u. Herzrhythmusstörungen,  Bluthochdruck, Müdigkeit, Depressionen, Gehirnveränderung und Krebs führen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt einen Mindestabstand zu Wohnhäusern von 2 km. Warum werden diese Empfehlungen in Deutschland  nicht eingehalten? Bereits Betroffene sollten den ärztlichen Diagnoseschlüssel  T 175.2. kennen: Krank durch Vibration – Schwindel durch Infraschall.

Ulf Markgraf: Ein ganz wesentlicher weiterer wichtiger Punkt ist für uns die Entwertung unserer Immobilien. Die meisten Familien haben Jahrzehnte lang hart gearbeitet, um ihre Immobilienkredite zu tilgen. Mit dem Bau der Windräder verlieren die Häuser dann schlagartig an Wert und sind zum Teil sogar unverkäuflich. Das ist für jede einzelne betroffene Familie absolut unerträglich. Windräder haben natürlich auch positive Aspekte. Die derzeitige Politik wirft aber viele Fragen auf. Wie verträgt sich die Idee einer nachhaltigen und Ressourcen schonenden Energieerzeugung mit der Tatsache, dass die Windräder nur eine Laufzeit von 20 Jahren haben? Die riesigen Fundamente sind nie wieder zu entfernen. Mit jedem Windrad werden zwei bis drei Hektar unverbaute Landschaft geopfert. Noch fehlen Speichertechnologien, ohne die eine vernünftige und nachhaltige Energiegewinnung aus den unstetigen Energiequellen Sonne und Wind unmöglich ist. Wieviele Windräder sollen in Deutschland überhaupt noch gebaut werden? Gibt es eine Agenda? 

thema: Wie können sich Bürger über das Thema informieren und mit Ihrer Bürgerinitiative in Kontakt kommen?

Angelika Schindler-Scholz: Wir haben eine  Internetseite erstellt. Unter www.das-rote-N.de finden sie die Kontaktdaten und können sich über unseren Protest informieren.

 

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ORANGER FADEN: Immer gut organisiert

Kathrin Höppner, Nagelstudio "Look & Love"

Kathrin Höppner absolvierte ihre Ausbildung zur Krankenschwester im Güstrower Kreiskrankenhaus. Im Anschluss war die heute  32-jährige im Pflegedienst und als Sprechstundenhilfe in einer Güstrower Arztpraxis tätig. Aus der Liebe zur Nagelmodellage erwuchs Stück für Stück die Idee, sich damit selbstständig zu machen. Vor der Umsetzung standen erst einmal Schulungen und Weiterbildungen an. „Zum Anfang - im Juni 2011, meine zweite Tochter war gerade geboren - arbeitete ich nur im Nebenerwerb selbstständig und das von zu Hause aus", erinnert sich die dreifache Mutter. Nach und nach baute sie sich einen kleinen Kundenstamm auf. „Während meiner Tätigkeit in der Arztpraxis wurden die Kundenanfragen dann immer mehr und ich musste mich entscheiden: entweder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen oder im Angestelltenverhältnis bleiben", erzählt sie.

Am 1. Januar 2015 war es dann soweit - Kathrin Höppner eröffnete ihr Nagelstudio  „Look & Love" im Eicheneck 6. Inzwischen kam Töchterchen Nummer drei zur Welt. „Es war schon nicht einfach, immer weiter zu machen. Eine große Pause konnte ich mir nicht gönnen. Ich arbeitete noch bis zu einem Tag vor der Entbindung. Es ging halt nicht anders. Dafür waren meine Kunden sehr lieb. Sie fieberten regelrecht mit", erinnert sie sich gern an diese Zeit. Im August 2015 schloss sie ihr Studio am Eicheneck und richtete sich ihren Arbeitsplatz wieder zu Hause ein. „Im September 2017 zogen wir in ein eigenes Haus außerhalb von Güstrow. Zum Glück war mein altes Studio auf der Etage von Mrs.Sporty inzwischen noch nicht weiter vermietet worden und so konnte ich wieder an diese alte Wirkungsstätte zurückkehren", so Kathrin Höppner.

Dass es nicht immer leicht ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, gibt sie gerne zu. „Es ist manchmal schon hart. Wir müssen uns stramm organisieren. Jeden Abend wird geplant, was erledigt werden muss und wer welche Tochter wo abholt. Ich habe aber tolle Unterstützung durch meinen Partner und meine Familie." Ihr Studio möchte Kathrin Höppner auch in Zukunft alleine führen. Mindestens einmal im Jahr nutzt sie ein Wochenende für Weiterbildungen, um neue Trends und Verfahren kennenzulernen.

Zur Zeit geht der Trend weg von kunterbunt hin zu schlichter Eleganz. „Meine Kundinnen wünschen sich alltagstaugliche Nägel. Das heißt oftmals sportlich kurz oder nur eine Naturnagelverstärkung, weil die eigenen Fingernägel zu brüchig sind. Wobei der Klassiker Rot immer geht," erklärt sie uns. Auch ältere Damen, die nur eine Maniküre wünschen, gehören zu ihrem Kundenstamm.

Den Orangen Faden reicht Kathrin Höppner weiter an Jacqueline Timpe, Friseursalon Your Styling, Bützow. „Sie ist einfach eine total nette Kundin", so ihre Begründung.

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HISTORISCH: Die Schweriner Straße

 

Der Weg nach Schwerin

Der Name sagt es schon: die Schweriner Straße führt aus Güstrow hinaus in Richtung Schwerin. Bevor sie aber den Namen der Landeshauptstadt führte, wurde sie als Sternberger Weg bezeichnet. Vor 1830 wurde sie Brunnenweg genannt, da man über diesen Weg zum Ausflugslokal „Brunnen" in Bülower Burg gelangte. Zu dieser Zeit war das Gebiet an der Straße von großen Gärten und Ackerflächen geprägt. Erst ab etwa 1870 setzte hier der Bau von Wohnhäusern ein. Die großzügigen grünen Flächen zwischen den Häusern blieben bis 1920 erhalten. Erst dann wurden auch diese Lücken mit Gebäuden geschlossen.

In den DDR-Zeiten wurde die Straße zusammen mit der Hageböcker Straße zur Wilhelm-Pieck-Straße. Nach der Wende erhielt sie wieder ihren ursprünglichen Namen zurück.

Fast eine Kurstadt

Güstrow verfügte früher in unmittelbarer Umgebung zwei eisenhaltige Mineralquellen. Eine davon war die Quelle am Parumer See - der Brunnen-Garten. Die Beliebtheit dieses Ausflugsortes gleich hinter Bülower Burg nahm bei den Güstrowern Bürger ständig zu. So beschloss die Stadt, im Jahr 1753 an dieser Stelle ein Brunnenwärter-Häuschen zu erichten. Schon ein Jahr später erhielt der Weinhändler Ketzner aus Güstrow die Erlaubnis, hier Wein und Kaffee auszuschenken. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Brunnenplatz weiter. Hier fanden seit dem Jahr 1850 die jährlichen Mecklenburgischen Sängerfeste statt. Als die Beliebheit dieses Ausflugsortes sank, verkaufte die Stadt den Brunnen mit seinen Ländereien an Graf Karl zu Solms-Wildenfels. Er schloss die Gaststätte und von der Heilkraft des Brunnens wurde nicht mehr gesprochen.

(Fotos: www.guestrow-history.de)

 

90 Jahre - 50 - Jahre - 30 Jahre - Die Jubiläen bei Plaschek & Plaschek

 Mit 90 Jahren kann man mit ruhigem Gewissen das Familienunternehmen Plaschek & Plaschek als eines der ältesten in Güstrow bezeichnen. Es befindet sich noch immer dort, wo es Ernst Ott 1928 gegründet hat - in der Schweriner Straße. Sah die Werkstatttür damals noch recht bescheiden aus, so musste keiner vergeblich an diese klopfen, um Hilfe für sein Auto zu bekommen. Zu DDR-Zeiten beherbergte die Werkstatt wahre Schätze an Ersatzteilen. „Mein Vater, ebenfalls Kfz-Mechaniker, musste beim Neubau der Werkstatt 1991 82 Tonnen Schrott entsorgen", erinnert sich Andreas Plaschek, heutiger Geschäftsführer des Kfz-Service. Der Neubau mit moderner technischer Ausrüstung beendete die schwierigen Arbeitsbedingungen in der alten Scheune.

Andreas Plaschek übernahm die Firma aus den Händen seines Großvaters vor 30 Jahren. Bei ihm hatte er viel gelernt, absolvierte aber eine Ausbildung zum Kfz-Elektriker beim damaligen KIW. Die Meisterausbildung schloss sich an. Genauso wie bei seinem Bruder Michael. Auch Mutter Plaschek war in dieser Zeit in der Firma tätig, kümmerte sich um den gesamten Papierkram und war die gute Seele der Firma.

Heute bietet Plaschek & Plaschek als typenoffene KFZ-Werkstatt einen schnellen, persönlichen und zuverlässigen KFZ-Meisterservice an. „Mir ist es wichtig, dass ich meine Kunden auf dem Stadtfest mit ruhigem Gewissen zu einem Bierchen einladen kann. Schließlich möchte man sich immer in die Augen schauen können", so Andreas Plaschek.

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NATURNAH: DER WANDERFALKE


Drei Wanderfalkenbeobachtungen im Monat Dezember an drei verschiedenen Plätzen im Güstrower Umland würden das Herz der Vorkämpfer des Wanderfalkenschutzes in der damaligen DDR höher schlagen lassen. Dabei wäre es ihnen egal, ob die Befürworter der Wiederansiedlung an Gebäuden oder auf Bäumen am Ende Recht behielten. Hauptsache er ist wieder da, der Wanderfalke, der trotz seines Namens kein ausgesprochener Wanderer ist. Vielmehr streicht dieser Vogeljäger außerhalb der Brutzeit in der Umgebung seines Brutrevieres umher. Nach dem verschiedene Pflanzenschutzmittel auf der Basis Chlorierter Kohlenwasserstoffe wie z.B. das DDT über reduzierte Eischalenstärke, aber auch direkte Vergiftungen und natürlich menschliche Nachstellungen zu einem Bestandseinbruch in ganz Deutschland und auch Mecklenburg geführt haben, vollendete sich mit der letzten nachgewiesenen Brut auf mecklenburgischem Boden 1971 sein dramatischer Rückgang. Das Verbot dieser Wirkstoffe, der konsequente Schutz und die Auswilderung von Jungvögeln haben dann ab Mitte der 90er Jahre von Süddeutschland aus die Wiederbesiedlung eingeleitet. Heute haben wir bei mittlerweile eingestellter Auswilderung allein in Mecklenburg 30 Brutpaare mit stetig steigender Tendenz. Unsere drei Beobachtungen nähren daher auch die Annahme, dass um Güstrow mehr als das bekannte Brutpaar des schnellsten Vogels der Welt ansässig sind.

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